Alles Kann
Nichts Muss
Wenn ich dir sage, dass du etwas „musst“, dann ist es das Müssen aufzugeben und dir zuzutrauen, dass du alles kannst.
Ich möchte dir erzählen, wie ich zu dieser/meiner Erkenntnis gekommen bin.
Was ich aufgegeben habe und was es mit mir gemacht hat, als ich eine alte unbewusste Suggestion zu einer bewussten und erfolgreichen Suggestion umgewandelt habe.
Meine Erfahrungen dienen dazu diese weiterzugeben, um anderen damit zu helfen.
Wenn es darum geht etwas zu erklären was mit Gefühlen und Erkenntnissen zu tun hat, dann bringt mich mein geistiges Team in eine solche Lage. Warum
Weil ich es mir ursprünglich so gewünscht und somit manifestiert habe.
Ich habe gesagt, dass ich nichts erklären werde, was ich nicht selbst erlebt habe. Denn es geht ja um das Leben auf der Erde, über das sich spreche und schreibe.
Vor einiger Zeit kamen immer mehr Menschen mit Erschöpfungszuständen zu mir.
Auch, wenn ich keine langjährige Erschöpfung kenne, habe ich trotzdem für locker 3 Monaten fühlen dürfen, wie Betroffen damit leben müssen und es ihnen dabei ungefähr ergeht.
Diese Niedergeschlagenheit, nur noch im Bett oder auf dem Sofa verbringen zu wollen, sich für maximal eine Stunde aufraffen um sich um den Haushalt zu kümmern. Keinen Schritt aus dem Haus gehen wollen, da alles so mühsam ist.
Sobald man über Nachgedachtes sich Notizen machen möchte, diese Gedanken nicht mehr aufbringen zu können.
Es herrscht dann nicht nur Chaos im Haushalt (außen), sondern auch im Kopf (innen).
Aber wo anfangen, wenn nichts mehr geht?
Zuerst denkt man, dass es an Disziplin fehlt. Schreibt eine Aufgabenliste und macht sich einen Zeit- oder/und Punkteplan, indem man sich sagt, dass man eine Stunde am Tag etwas machen will oder einen Punkt on der Liste streichen möchte.
So habe ich es dann leider auch gemacht.
Der Grund war, ich will ein Buch schreiben und meine Kleinhaltung hat mich davon abgehalten. Ich redete mir ein, dass ich dazu viel zu unstrukturiert sei, mein Leser meinen Gedankengängen nicht folgen kann und habe somit mit dem Schreiben erst gar nicht begonnen. Also, dachte ich, ich müsste zuerst Struktur in mein Leben bringen und weil ich trotzdem nicht die Uhrzeit bestimmen lassen wollte habe ich mich für eine 100-Tage-Challenge (Herausforderung) entschieden, die mich dazu bringen sollte diverse neue Gewohnheiten in mein Leben zu integrieren. Wie z.B. meditieren, mehr Bewegung, Texte schreiben, meine Bildschirmzeit reduzieren, …
Damit ich diese 100 Tage auch durchziehe, habe ich es in einem Video veröffentlicht. Hatte mal gehört, dass eine Veröffentlichung wie ein Versprechen an sich ist und es dann eher durchzieht.
Bevor ich gestartet habe, hatte ich mir schon eine Aufgabenliste erstellt um (dachte ich mir) nichts zu vergessen.
Da standen auch Dinge drauf, die ich wöchentlich zu tun hatte und ohnehin gemacht hätte wie z.B. Wäsche waschen.
Tag 1. Ich sehe mir die Liste an und merke, dass nichts davon geht.
“Ich will ja, aber ich kann nicht. Ich bin viel zu müde!“ Das ist die Aussage, die wir in diesem Moment tätigen und somit auch unbewusst unsere Zukunft manifestieren. Diese Zukunft startet nicht erst in Wochen, Monaten oder gar Jahren - Zukunft beginnt im nächsten Moment.
OK, dachte ich „Meditation geht.“
Die ersten 10 Tage machte ich mir nur eine Meditation täglich als Pflicht. Doch ich schaffte es gerade mal 5 Tage hintereinander. Obwohl so richtig auch nicht, denn ich schlief jedes Mal dabei ein und wenn ich dabei träumte, konnte ich mich nicht einmal daran erinnern.
Also machte ich mir zur Aufgabe, dass ich zumindest meine Punkte schaffte.
5 Punkte die ersten 33 Tage
6 Punkte die nächsten 33 Tage
7 Punkte die darauffolgenden 33 Tage
Und am letzten 100sten Tag 10 Punkte. Denn da sollte ich die neuen Gewohnheiten schon intus haben und somit wäre das ja zu schaffen.
Tag 40: Hatte zwar meine Punkte irgendwie erreicht und dennoch fühlte ich mich noch müder und erschöpfter. Konnte einfach gar nichts mehr machen.
Es war deprimierend und ich fühlte mich dem nicht gewachsen und fragte mich: „Warum schaffe ich das nicht? Warum bin ich so schwach? Ziel war es doch disziplinierter und strukturierter zu werden um mein Buch zu schreiben.“
Ich überlegte warum ich glaube, dass ich das nicht könne und erinnerte ich mich an meine Kindheit.
Glaubenssatz
Wenn ich als Kind etwas Tolles machen wollte. Auch, wenn es waghalsig war meinte meine Mutter immer: „Das kannst du nicht. Dafür bist du zu klein.“ oder „Das kannst du nicht. Dafür bist du noch nicht alt genug.“, oder … oder … oder.
Doch, wenn sie von mir verlangte, dass ich das Zimmer aufräumen, Staub saugen, die Wäsche im Kasten neu einräumen, … soll und ich sagte, dass ich das nicht könne, dann hörte ich plötzlich diesen Satz: „Wenn man will kann man alles!“ um nur bald darauf wieder zu behaupten, dass ich andere Dinge eben NICHT KANN.
Diese Erinnerung nutze ich um mit Ho opono pono (ein hawaiianisches Verzeihungsritual) diesen Irrglauben (irrer Glaubenssatz) aufzulösen.
Da ich darin schon geübt war, konnte ich es innerhalb von 10 Minuten auflösen und wusste, dass ich das Buch schreiben kann und ich wusste, dass ich nicht nur das, sondern alles kann.
Ich konnte mich wieder an meine wahre Stärke erinnern. Doch mit dem das wir uns sagen, dass wir etwas nicht können holen wir uns wieder auf die 3D-Realität zurück.
Deswegen sage ich mir jetzt oft egal bei welcher Tätigkeit 3x LAUT: „ICH KANN DAS! … ICH KANN DAS! … ICH KANN DAS!“ Mein Verstand hat das Programm bekommen indem ihm immer laut eingeredet wurde, dass ich das nicht kann. Jetzt drehe ich den Spieß um.
Sollte ich etwas Schweres heben und meine Muskelkraft ist dann doch noch etwas zu schwach. Dann sage ich mir „Ich kann das, doch jetzt muss ich nicht. Ich kann ja vorher auch noch etwas trainieren.“
Ich merke auch, wenn ich nach einem längeren Spaziergang schon schlampig gehe – also wie eine alte Frau, dann sage ich mir laut: „Ich gehe wie eine 20jährige.“ Mein Verstand kommt dagegen nicht an, sondern nimmt es – wie alles, das in einer Lautsprache kommt – als Befehl an und schon bin ich plötzlich wieder fitter und marschiere weiter.
So nimmt er es auch als Befehl an, wenn ich ihm laut sage, dass ich das kann.
Achte darauf wie oft du sagst, dass du etwas nicht kannst.
Sehr oft. Vor allem oft: „Daran kann ich mich nicht erinnern.“
Doch sind wir uns ehrlich. Wir können uns an alles erinnern, was in unserem Leben passiert ist, nur dass wir es ganz weit hinten abgespeichert haben und nicht so schnell rankommen. Manchmal genügt uns ein Foto und schon ist wieder alles da.
Sollte es wirklich nicht gehen und es ist nicht wichtig, dann sage stattdessen „Ich kann mich sicherlich daran erinnern, ich will nur gerade nicht bzw. muss ich mir jetzt den Kopf nicht darüber zerbrechen.“
Wenn es wirklich, also wirklich wichtig ist, dann gibt es noch die Hypnose, durch die wir die tiefsten Erinnerungen rausholen können, auch die, die wir verdrängt haben, da es eine unschöne Erfahrung war.
Also ja: Wir können alles.
Selbst fliegen. Nur wurde die Zelle, wo diese Erinnerung abgespeichert ist, zugekleistert damit wir nicht rankommen.
Es veränderte alles.
Als ich in der Zeit der 100-Tage-Herausforderung noch müder wurde, als zuvor, sagte ich mir ständig sobald ich auf meine Aufgabenliste ansah: „Ich kann das nicht. Ich bin zu müde dafür.“
Ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die sich das schon oft gesagt hat ohne zu bemerken sich selbst als Versager damit zu bezeichnen
Durch meine Erkenntnis habe ich meine falsche Suggestion nun umgewandelt in folgenden Zaubersatz.
„Ich kann das!
Ich muss jetzt aber nicht!
Ich darf mich auch ausruhen.“
Genau bei dieser neuen Suggestion regte sich plötzlich etwas in mir.
Ich wusste ich kann alles!
Ich war wieder motiviert.
Motiviert alle 100 Kärtchen, die ich als Countdown auf meine Türe geklebt habe wieder abzumachen und zu entsorgen. (Statt sie zu entsorgen, dient die Rückseite nun zu Notizzwecken.)
Ich saß da und fragte mich:
Warum habe ich mir selbst so eine Aufgabe gestellt?
Aufgaben habe ich in der Schule schon gehasst.
Warum tut man sich eine Aufgabenliste (To-Do-Liste) an?
Obwohl. Diese Idee stammte nicht von mir, sondern von meinem geistigen Team, denn sie wollten, dass ich die Erfahrung mache um sie weiterzugeben, da ich mich sehr gut selbst beobachten kann und gut mit mir umgehe. Sie wissen das und haben mich eben dazu gebracht um diese Erfahrung machen zu können. Denn ich kann das. Erfahrungen machen und dann den Sinn dahinter verstehen. Und ich wollte das auch, da ich für die Menschen mit Erschöpfung, die sich diesbezüglich an mich wandten, helfen wollte.
Ich hatte zwar bei dieser 100-Tage-Herausforderung nicht gerade die Aufgabenliste abgehakt, sondern täglich in den Kalender geschrieben, was ich geschafft habe und damit mir Punkte vergeben, da ich dachte eine Aufgabenliste zeigt mir immer wieder was ich nicht geschafft habe, doch es deprimierte mich trotzdem, wenn ich die Punkte nicht erreicht habe. Diese Bewertungen, egal welcher Art dürfen auch gehen. Doch darüber in einem anderen Blog-Beitrag mehr.
Ich überlegte dann wo ich noch überall eine Aufgabenliste habe, damit das Ganze sein Ende hat.
Da war mal die generelle Liste mit Dingen, die ich für mich persönlich erreichen wollte.
Dann war da noch eine App auf meinem Mobiltelefon, die mir die täglichen Aufgaben für die aktuelle Woche anzeigte. Darin speicherte ich Dinge ab, die ich ohnehin machte, wie z.B. jeden Dienstag meine Anrufe zur Terminvereinbarung zu tätigen, an einem Donnerstag oder Freitag ein Video zu drehen, einen Infobrief auszuschicken, die Buchhaltung zu machen oder auch zu meditieren bzw. Bewegung zu machen.
Viele Dinge habe ich dann immer wieder verschoben, was mich noch mehr deprimierte und somit ermüdete.
Ich habe mir manche Dinge, die ich sowieso mache nur deswegen eingetragen, damit ich etwas zum Abhaken hatte. Dachte ich könnte mich damit überlisten und motivieren. Falsch gedacht. Damit wurde diese App wieder deinstalliert. Auf Nimmerwiedersehen.
Dann merkte ich, dass ich auf OneNote (am Laptop) auch solche Aufgaben reingestellt habe, die auch mein Business betrafen. Doch da ich merkte, dass mich dies nur stresste, habe ich ohne viel nachzulesen, was ich da alles notiert habe, die Listen gelöscht und mein geistiges Team gebeten, es mir in Erinnerung zu rufen, wenn es notwendig wäre und mir eine Möglichkeit zeigen, wo ich die wirklich wichtigen Dinge hinterlegen kann, damit ich sie so schnell wie möglich bearbeite.
Buchhaltung mache ich, sobald ich merke, dass die Ablage zu dick wird. Rechnungen schreibe ich wöchentlich, wenn eine Zahlung eingetroffen ist oder, wenn eine Rechnung verlangt wird diese sofort erstellt.
Wenn ich nicht an meinem Arbeitsplatz sitze und mir fällt gerade ein, dass ich eine Sache vergessen habe oder etwas unbedingt noch zu erledigen ist. Dann schreibe ich mir eine E-Mail an meine Office-Adresse, denn dieser Ordner soll, wenn irgendwie geht täglich geleert sein. Was bis auf 1-2 Mails meist der Fall ist. Diese Idee gab mir mein geistiges Team und ich bin ihnen dafür sehr dankbar, denn so schreibe ich nicht alles auf Zetteln oder in Notizbücher, die ich dann vergesse auf meinem Arbeitsplatz mitzunehmen oder sogar nicht mehr finde.
Als das sämtliche Listen verschwunden sind war ich so was von erleichtert. Ich fühlte, wie ich mich von einer unsichtbaren Last befreit habe.
Man muss nur seinem geistigen Team die Anweisung geben und sie schicke dir eine perfekte Idee oder erinnern dich an wichtige Dinge.
Ich habe bis jetzt noch nicht mit meinem Buch begonnen, doch ich weiß, dass ich es kann nur jetzt noch nicht die Zeit da ist, weil noch viele andere Dinge davor gemacht werden dürfen, damit ich dann eine längere Zeit für mich und das Buch habe.
Ich kann einen Kurs über den Sommer erstellen und auch Vorträge vorbereiten, sodass ich diese Kurse und Vorträge ab dem Herbst gebe. Wo ich etwas mehr verdiene und somit mir etwas Raum für das Buch gegeben wird.
Ich weiß nun endlich das ich tatsächlich alles kann.
UND DU KANNST ES AUCH
