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Darf ich mich ständig umentscheiden?

 Ja. Warum nicht?

Das Leben ist nun mal bunt.

Wir stehen ständig vor einer Entscheidung.

Um alles auszuprobieren, kann man sich mal in die eine Richtung entscheiden und dann auch wieder in die Andere.

 

Was will ich damit andeuten?

 

Ich entscheide mich ständig um.

Ich war mal Blogger, dann habe ich mich auf Instagram viel aufgehalten und die Stories für mich entdeckt. Ich zeigte meinen Followers mein Leben und hatte schließlich das Gefühl nicht mehr live zu leben, sondern alles nur noch durch das Display auf meinem Handy zu sehen und habe deswegen wieder damit aufgehört. Es war als ob ich ständig abliefern musste und vergaß dabei das Leben zu genießen. Dann habe ich wieder mehr geschrieben. Jedoch kostete die Schreiberei viel Zeit, da ich viele Fehler machte und der Text mindestens 5 Überarbeitungen benötigte. Dazu habe ich zu jeder Geschichte mindestens 5 Bilder reingestellt, die ich vorher noch schoss und bearbeitete.

 

Später entdeckte ich YouTube für mich. Es ging um einiges schneller, wenn man selbst, die Kamera, das Stativ und die Kulisse bereit war.  Danach etwas schneiden, speichern und hochladen.

 

Das stimmt auch heute noch, doch zum Dreh muss man auch bereit sein. Meine Gedanken kamen nicht nur, wenn alle diese Vorbereitungen erledigt waren, sondern sie kamen auch, wenn ich im Schlafanzug auf der Couch saß und bis ich dann alles für den Dreh hergerichtet hatte war der Gedanke wieder weg. Also musste er notiert werden. Doch wie soll ich das nun vor der Kamera vermitteln, ohne dass es aufgesagt klingt? Gar nicht. Und somit habe ich beschlossen wieder zu schreiben. Gleichzeitig meldete sich eine stimme in mir „Zeig Dich!“  „Die Leute wollen dich sehen. Du hast soviel zu geben und zu zeigen was du sonst noch so machst.“  (Zur Zeit habe ich nicht das Gefühl, da ich laut den Statistiken kaum Aufrufe habe, egal auf welcher Plattform und mein Verstand sagt auch: „Gibs auf.“ – Der Beweis, dass diese innere Stimme eine Botschaft von meinem geistigen Team war.) Nachdem ich ja schon YT-Video gedreht hatte und weiß wieviel Zeit beim Schneiden von Video draufgeht, wo man sieht wo ich etwas herstelle und das absolut nicht mein Hobby ist, habe ich beschlossen doch wieder bei Instagram meinen Kanal zu aktivieren und dort Stories zu drehen. Diese kann ich, dann ganz einfach zusammenfügen und als ein Video auf Telegram hochladen oder vielleicht auch auf YouTube – obwohl das Format da nicht passen würde. Außerdem habe ich auf Instagram und Telegram unterschiedliche Followers und kann so mehr Sichtbarkeit erlangen.

Wo ich was schreibe ist noch nicht klar. Da die Textlängen überall unterschiedlich sind und jeder Text passt auch nicht auf meinem Blog. Oder doch? Vielleicht entscheide ich mich auch hier – auf meiner Homepage – für mehr Persönlichkeit? Es soll ja Menschen geben, die kein SocialMedia wollen und sich lieber Blogs ansehen, sowie ich es früher getan habe.

Eventuell lese ich meine Texte auch als Podcast vor und lade es auf YouTube hoch, auch wenn es kaum Aufrufe bekommt. Ich weiß es nicht. Ich probiere mich aus und werde mich immer und immer wieder neu entscheiden. Wenn du mir helfen willst, dann schreibe mir doch auf welchen Kanälen du mich verfolgst und ob du lieber zuhörst oder liest.

 

Ich bin schon sehr gespannt wohin meine Reise gehen wird. Ich lasse mich führen. Das heißt machen wonach man sich gerade fühlt.

 

Die Gesellschaft nennt dies wankelmütig. Wahrscheinlich, weil sie mit Veränderung nicht umgehen kann. Dabei wäre es gut sich schon mal daran zu gewöhnen, da es zu einer großen Veränderung kommen wird. Wir haben es schon die letzten Jahre in der Wirtschaft erlebt und es geht noch weiter.

 

Verändere auch du ständig mal deine Perspektiven, Gewohnheiten und Tagesabläufe, damit du lernst das Leben so in Empfang zu nehmen, wie es gerade läuft.

 

LG Edith

 

P.S Vergiss nicht mir mitzuteilen, wie und wo du mich gerne verfolgst.

 

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